19. Jahrhundert: Die "Fledermaus" Quadrille

Die „Fledermaus“ Quadrille finden wir noch heute z. B. als „Mitternachtsquadrille“ beim Wiener Opernball. Seine Wurzeln hat die Quadrille zum Teil bereits in Einzelchoreographien des späten 18. Jahrhunderts. Im frühen 19. Jahrhundert werden die 6 Einzelteile (Pantalon, Été, Pastourelle, Poule, Trénis und Finale) zu einer festen Abfolge. Auf Ballprogrammen wird die Tanzfolge zu einem unverzichtbaren Bestandteil und dann nur noch mit „Contre-danse“ oder „Française“ bezeichnet.

Eine Vielzahl von Musikstücken entsteht für diese Choreographie, u.a. die heute meist verwendete Quadrille nach Motiven der im Jahr 1874 uraufgeführten Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauss Sohn. Wir werden an dem Wochenende aber natürlich auch frühere Musikstücke verwenden und uns mit dem Wandel der Tanztechnik im Laufe der Jahre beschäftigen.

Die Zeiten sind:
Samstag 12:00-14:30 und 15:30-18:00 Uhr
Sonntag 10:00-12:30 und 13:30-16:00 Uhr

Historischer Tanz in Frankfurt 2020:
18.-19. Jan.: Technik, Arme und Notation für Fortschreitende
22.-23. Feb.: "Hie innen sindt geschriben die wellschen tenntz"
28.-29. Mär.: Der Gesellschaftstanz im Rokoko im Überblick
25.-26. Apr.: Die "Fledermaus" Quadrille
16.-17. Mai: La Savoye
19.-20. Sep.: Tanz zwischen den Zeiten - vom Mittelalter zur Renaissance
24.-25. Okt.: Der Gesellschaftstanz im Barock im Überblick
7.-8. Nov.: Das Jane Austen Wochenende
5.-6. Dez.: Entrée d'Arlequin

Weitere Informationen finden sich auf meiner Webseite www.historische-tanzkunst.de sowie im Flyer.

 

Ballett im Hof Frankfurt Rödelheim

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Den ersten Kontakt mit Barocktanz hatte Christian Griesbeck 1995. Seit 2005 beschäftigt er sich nun intensiv mit Historischem Tanz der verschiedenen Epochen in... read more

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