Renaissance: „Hie innen sindt geschriben die wellschen tenntz“

Die älteste erhaltene deutschsprachige Tanzquelle ist ein Brief, den Johannes Cochläus im Jahr 1517 aus Bologna nach Nürnberg geschickt hat. Der Brief enthält Beschreibungen von acht Tänzen. Die meisten dieser Tänze finden wir in ähnlicher Form bereits in italienischen Manuskripten des 15. Jahrhunderts, die uns die dazugehörige Musik liefern und eine genauere Rekonstruktion ermöglichen.

Der Brief ist nicht nur als deutschsprachige Quelle bedeutend, sondern er zeigt auch, dass Tänze die ursprünglich für den italienischen Hof gedacht waren, auch in bürgerlichen Kreisen getanzt wurden. Überraschend ist dabei, dass sich einige Tänze offensichtlich über einen langen Zeitraum großer Beliebtheit erfreuten. Außerdem liefert uns die Quelle einige interessante Details zur Rekonstruktion der damaligen Tanztechnik.

Die Zeiten sind:
Samstag 12:00-14:30 und 15:30-18:00 Uhr
Sonntag 10:00-12:30 und 13:30-16:00 Uhr

Historischer Tanz in Frankfurt 2020:
18.-19. Jan.: Technik, Arme und Notation für Fortschreitende
22.-23. Feb.: "Hie innen sindt geschriben die wellschen tenntz"
28.-29. Mär.: Der Gesellschaftstanz im Rokoko im Überblick
25.-26. Apr.: Die "Fledermaus" Quadrille
16.-17. Mai: La Savoye
19.-20. Sep.: Tanz zwischen den Zeiten - vom Mittelalter zur Renaissance
24.-25. Okt.: Der Gesellschaftstanz im Barock im Überblick
7.-8. Nov.: Das Jane Austen Wochenende
5.-6. Dez.: Entrée d'Arlequin

Weitere Informationen finden sich auf meiner Webseite www.historische-tanzkunst.de sowie im Flyer.

 

Ballett im Hof Frankfurt Rödelheim

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Den ersten Kontakt mit Barocktanz hatte Christian Griesbeck 1995. Seit 2005 beschäftigt er sich nun intensiv mit Historischem Tanz der verschiedenen Epochen in... read more

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