Niels Badenhop's Interesse für das Barockzeitalter begann in seiner Jugend in der Rokokoresidenzstadt Ansbach, wo er im Ambiente einer Fürstenresidenz das erste Interesse an der Kunst des 17. und 18. Jahrhunderts entwickelte. Nach einer Lehre als Kostümschneider am Opernhaus Nürnberg und am Schillertheater Berlin studierte er Gesang bei Andreas Wernicke (Berlin) und Giovanni Anaya (Bremen), zudem klassischen Tanz bei Vladimir Gelvan (deutsche Oper Berlin). Er absolvierte ein Studium der Theater- und Musikwissenschaften bis zum Magister Artium an der freien Universität Berlin.

Aus Klassikern der Tanzliteratur der Renaissance (Arbeau, Caroso, Negri) hat Kursleiterin Pia Brocza eine Auswahl getroffen, die den Besuchern unserer letzten Renaissancekurse Neues bietet, aber auch für Anfänger geeignet ist.
Je nach Teilnehmerzahl stehen 2-3 der folgenden Tänze auf dem Programm:
- Les Bouffons (Thoinot Arbeau, Orchésographie, 1588), ein Schwerttanz für vier Soldaten oder Narren (bei uns natürlich ausgeführt mit Schwertatrappen);
- Fedeltà d'amore (Cesare Negri, Le Gratie d'amore, 1602), ein Gesellschaftstanz für 3 Personen;
Tanzraum Rosalia Chladek
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Der Kurs informiert über die Grundlagen der abendländischen Schauspielkunst und bietet erste Schritte, sie anhand von Quellenstudien und Übungen zu erlernen. Das Arbeitsmaterial stammt aus dem Traktat „Chironomia“ des schottischen Rhetorikprofessors Gilbert Austin, der gegen Ende des 18. Jahrhunderts in Edinburg unterrichtete. Die erlernten Gesten, die bis in das 20. Jahrhundert hinein gültig waren, lassen sich in unterschiedlichen Gebieten anwenden: Schauspieler, Sänger und Tänzer können sie verwenden.
Ganz herzlich willkommen sind hier aber auch interessierte Laien.
Tanzstudio Manhardt
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in Musik und Tanz von 1342 bis 1761
Burg Rothenfels
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Renaissance dance presentation during the final of the Voivodeship Tournament of Knowledge “Renaissance in Krakow”, the Wawel Royal Castle, Exhibition and Conference Centre at 11.00 a.m.