
„Zum heiteren Leben lädt Amor uns ein …“
A class is a session of an hour or two

„Zum heiteren Leben lädt Amor uns ein …“

ERCOLE AMANTE
Eine Oper der Verzögerungen, Verwicklungen und Ueberraschungen aller Art zur Hochzeit von Ludwig XIV. mit Maria Theresia von Spanien, Paris 1662 mit der Musik von Francesco Cavalli und den Balletten von Jean-Baptiste Lully
Es gibt eine Klasse für Barocktanz für geübte mit Bernd Niedecken, eine Klasse für Neu-undQuereinsteiger mit Jadwiga Nowaczek, Sologesangsklassen mit Barbara Ebel und Florian Mehltretter, Cembalo Continuo mit Markus Rupprecht, Chor und Vokalensemble mit Bernhard Falk und Orchester mit Walter Waidosch und Verena Kronseder.

Die Chaconne ist ein weiterer dieser exotischen Tänze unklarer Herkunft, die ihren Siegeszug durch Europa im 17. Jahrhundert Hand in Hand mit der Sarabande antrat.
Die Musik besteht aus einem sich ständig wiederholenden Ostinato, der recht nah mit dem Canario-Ostinato der Renaissance verwandt ist.
Die Tänzer stellen oft Mauren oder Könige und Königinnen des Morgenlandes oder der Kanarischen Inseln dar, wie es auch Arbeau für den Canario beschreibt.

Atelier de danse Baroque : vendredi 7 décembre de 19h à 22h à Micadanses 15, rue Geoffroy l'Asnier 75004 Paris, studio So Schnell.
Après un échauffement dans la détente au sol, nous travaillons tous les pas et séquences qui nous permettent d'interpréter les danses du répertoire baroque.
Pour cet atelier, nous travaillerons la Pavane des Saisons de Pécour en mettant l'accent sur la précision de l'exécution et les nuances rythmiques à mettre en relation avec la dynamique des pas.
Vous êtes les bienvenus, le cours est ouvert à tous les niveaux.

Atelier de danses du Premier Empire, vendredi 30 novembre de 19h à 22H à Micadanses, 15 rue Geoffroy l'Asnier 75004 Paris, studio So Schnell.
Nous apprendrons la Montférine de Colinet et deux nouvelles passes d'Allemandes de Dubois.
Au plaisir de vous y retrouver !

Wie fanden sich Elizabeth Bennet und Mr. Darcy? Auf einem Ball natürlich. Und was wurde auf dem Ball getanzt? Country Dances natürlich. Im Werk von Jane Austen (1775-1817) spielen diese Tänze eine ganz besondere Rolle, waren sie doch die Unterhaltung schlechthin bei allen festlichen Anlässen. Und das nicht ohne Grund, denn die Gassenaufstellung, die für Country Dances dieser Zeit typisch ist, bringt es mit sich, dass jede mit jedem einmal tanzt. Das verleiht den auf diese Weise gestalteten Festen eine ganz besondere Stimmung.

Während man sich im ausgehenden 16. Jahrhundert in den übrigen Ländern Europas gerade bemühte, die Errungenschaften der italienischen Renaissance zu kopieren, suchte man in Italien bereits wieder nach neuen Ausdrucksformen, die die Werke eines Raffaels, eines Bramantes oder eines Leonardos ablösen sollten. Auch die Tanzkunst an den italienischen Fürstenhöfen hatte in den letzten Jahrzehnten eine neue Gestalt angenommen, wie sie uns in den Tanzbüchern Carosos und Negris überliefert ist.

Ein Tanzvergnügen mit den wunderschönen Tänzen von Wolfgang Amadeus Mozart!
Mozart komponierte besonders schöne, jedoch weitgehend unbekannte Tanzmusik für die beliebtesten Tanzformen des 18. Jahrhunderts: Menuette, Kontratänze und Ländler. Besonders die geselligen Kontratänze mit ihren abwechslungsreichen Figuren laden zum gemeinsamen Tanzen ein. TeilnehmerInnen der letztjährigen Seminare und NeueinsteigerInnen, Paare oder Einzelpersonen sind herzlich willkommen. Auch Kinder ab 9 Jahren können mittanzen.
Wochenendseminar:
Samstag, 09.03.13, 16:00 - 20:00 Uhr

Tänze um 1750 mit Peter Hoffmann
Mitte des 18. Jahrhunderts verlagerte sich der Geschmack weg von reinem Pomp und Zeremoniell hin zur Beschaulichkeit und Natürlichkeit. Im Volk und den Parlamenten brodelt es.. der Adel ergeht sich in Dekadenz und Lustbarkeiten. Tanz ist nun ein gesellschaftliches Vergnügen und weniger ein zeremonieller Akt.

Als das Menuett als Lieblingstanz von Ludwig XV. zur Königin der Tänze wurde, war das der vorläufige Höhepunkt einer bisher beeindruckenden Karriere. Für einen Tanz dessen Herkunft einigermaßen schleierhaft war (‚aus der Provence’) hatte das Menuett einen beachtlichen Aufstieg gemacht. Dabei war das Ende seiner Popularität vorläufig nicht in Sicht: seine Anmut, Eleganz und Noblesse würden die Zeit überdauern und die nationalen Grenzen Europas überschreiten. Bis ins 19. Jahrhundert blieb das Menuett beliebt und unangefochten als idealer Eröffnungstanz von Bällen.