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Bassadanza Corona, Branles und weitere Tänze des 15. und 16. Jahrhunderts

 

Wann, wenn nicht jetzt: wir tanzen CORONA, eine Bassadanza von Domenico da Piacenza. „Corona“ ist auch das lateinisch/italienische Wort für „Krone“ und in der Tat: Die Bassadanza „Corona“ von Domenico da Piacenza ist so etwas wie die „Krönung“ ihrer Gattung indem sie sich durch außergewöhnliche Schrittfolgen auszeichnet. In den Ausführungen seines Traktates (ca. 1450) erwähnt Domenico diesen Tanz mit dem Hinweis, dass hier besonders viele zusätzliche Tanzbewegungen, so genannte „motti accidentali“ zu finden sind. Dies gibt der Bassadanza Corona eine herausragende Stellung und uns heute eine ungefähre Ahnung, wie die Schrittfolgen einer Bassadanza im 15. Jahrhundert variiert werden konnten.

Als Bassedanse französischer Herkunft steht „Filles à marier“ aus dem Tanzbuch der Margarete von Österreich auf dem Programm. Die Melodie zu dieser Bassedanse existiert auch als Chorsatz, den wir singen wollen. Wenn die Zeit reicht, lernen wir als dritten Tanz aus dem 15. Jahrhundert das Balletto Rostiboli gioioso in der besonderen Fassung für 3 Personen von Giovanni Ambrosio kennen.

Aus der Zeit der ausgehenden Renaissance tanzen wir einige „Nicht-Arbeau-Branles“ aus der Instruction pour danser (anonym; verm. von Antoine Emeraud ca. 1610), so die Branles de Poictou und de Montirande.

 

Anmeldung über:  http://www.lag-tanz-hessen.de/.

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STAGE D'OPÉRA BAROQUE

"CROESUS" de Reinhard KEISER, 1730

Autour de l'opéra (avec ou sans participation au spectacle), chacun pourra trouver sa place pour s'initier ou se perfectionner à la technique et au style de la "Belle Dance" grâce aux différents niveaux de pratique.

 

Atelier A : ouvert à tous, même sans aucune pratique préalable. De 9h30 à 10h30 : apprentissage des bases de la danse baroque. Inscription à l’avance ou directement sur place. 

Atelier A supplément spectacle : vous pouvez prolonger l’expérience en restant de 10h30 à 11h pour préparer 1 ou 2 chorégraphies faciles afin de danser un peu au spectacle. Répétitions avec l’orchestre l’après-midi. Les costumes seront fournis. Inscription à l’avance.

 

Atelier B : réservé aux danseurs qui participent aux ateliers A et ont déjà une expérience de la danse baroque. Participation au spectacle obligatoire. De 11h à 12h30 : apprentissage des chorégraphies de la représentation finale. Répétitions avec l’orchestre l’après-midi. Date limite d’inscription : 30 JUIN.

 
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  • Baroque

"Ridicule - Molière zu Ehren" 17. zeitenTANZ-Sommerseminar für Barocktanz

Auch wir widmen uns dieses Jahr in Seitenstetten Molière und seinem Werk. Anders als in Molières Zeit wird jedoch niemand der Lächerlichkeit preisgegeben. Weitab vom Stress des Hofes Ludwig XIV. genießen wir im beschaulichen Mostviertel Tanz, Musik und Darstellende Kunst dieser Zeit, die Molière mit seinen Stücken maßgeblich mitgeprägt und so treffend karikiert hat.

Vormittagskurse

Die Vormittagskurse werden für drei unterschiedliche Niveaus im Barocktanz gehalten.

Anfänger erlernen an den Vormittagen im Kurs von
→  Niels Badenhop
die Grundlagen dieses Tanzstils anhand und -fuß einer Choreographie zu Le malade imaginaire - 1. Intermede. Natürlich sind auch Teilnehmer mit etwas Barockerfahrung in diesem vergnüglichen Kurs willkommen!

Teilnehmer mit guten Basiskenntnissen im barocken Tanzstil beginnen den Tag im Kurs von
→  Pia Brocza mit Choreographien zu Le Bourgeoise Gentilhomme - 1.Intermede

Erfahrene Tänzer besuchen am Vormittag den Kurs von
→  Bernd Niedecken und erlernen ein Sarabande Herrensolo aus Le Bourgeoise Gentilhomme.

Nachmittagskurse

Der Besuch der Nachmittagskurse ist optional. Wer sich lieber entspannen möchte, kann das auch tun. Besonders Übungseifrige können den Nachmittag hingegen mit einer Stunde intensiver Technikarbeit bei Bernd Niedecken starten.

→  Technikstunde    mit Bernd Niedecken

Danach geht es in den einzelnen Klassen weiter, die sich jeweils sowohl an Anfänger als auch Fortgeschrittene richten.

→  Ein Stück mit Tanz und Pantomime im 'Commedie itallienne' Stil    wird bei Niels Badenhop erarbeitet.

→  Eine darstellerische Tanzsequenz mit Figuren aus Molières Stücken    entsteht bei Bernd Niedecken.

Wer weniger darstellerisch arbeiten möchte, kann an zwei Nachmittagen anspruchsvollere
→  Kontratänze bei Pia Brozca erlernen.

Und an zwei weiteren Nachmittagen bietet Pia Brocza die Möglichkeit für Teilnehmer des letztjährigen Kurses, sowie fortgeschritten BarocktänzerInnen die Choreographie
→  La Carlstadt - danse nouvelle von Pierre Dubreil (München 1730) vom letzten Jahr zu wiederholen.

An einigen Abenden gibt es auch Aktivitäten wie Kontratanz, Spaziergang und einen gemeinsam gestalteten "Darbietungs-Abend". Zum Abschlußabend am Samstag werden wir im Benediktussaal des Stifts Seitenstetten einen schönen Ball feiern, mit Kontratänzen und einem Buffet. Den Abschlußabend möchten wir im Kostüm verbringen. Neben historischem Kostüm von Barock bis Rokoko sind auch geschickte historisierende Improvisationen gerne gesehen und Besucher aus Molieres Stücken!

Alle weiteren Informationen und Preise auf unserer Homepage -> hier!

Sowie in der angehängten Ausschreibung und dem Anmeldeformular.

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Gesellschaftstänze der Renaissance Basic 4. Teil

Seit Oktober 2021 gibt es in der Tanzschule Svabek die Möglichkeit, Gesellschaftstänze der Renaissance von Grund auf zu erlernen.   Am 03. März 2022 startet der vierte Block des Basic-Kurses.  NeueinsteigerInnen sind willkommen! Ein Block besteht aus 3 Abenden je 60 Minuten von 20:00–21:00 Uhr. Die Termine von Basic 4: 03.03., 10.03. 17.03. Kosten für 3 Abende je 60 Min. € 42/Person. Keine Vorkenntnisse notwendig.
Kein Partner notwendig.
Aktuell Zutritt mit 2G (geimpft oder genesen, Regelung für Wien)
Anmeldung verpflichtend unter office@svabek.at  
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La Cybelline A New Dance for a Girl (c1720)

La Cybelline A New Dance for a Girl (c 1720)

von Edmund Pemberton

 

Wochenendkurs vom 09.-10. April 2022

mit Kaj Sylegard

in der Gemeindehalle Ludwigsburg-Hoheneck

 

Wir werden uns mit diesem charmanten Solotanz beschäftigen, der vermutlich von dem Verleger und Tanzmeister Edmund Pemberton stammt.

Die Musik von Charles Fairbank hat eine interessante Geschichte und gehört zu einer Kategorie von Gavotte-ähnlichen Kompositionen, die "Cibelles" genannt werden und in den 1690er Jahren in England populär wurden.

Sie sollen einer Komposition von J. B. Lully " La Descente de Cybele" aus der Oper Atys 1676 nachempfunden sein.

Die Göttin Cybele wurde in Phrygien (Kleinasien) verehrt und war mit der Muttergöttin Rhea und Magna Mater verwandt, möglicherweise auch mit Efesos Artemis.

 

In meiner Interpretation von La Cybelline werden wir uns als Priester und Priesterinnen im Tempel der Cybele vorstellen und sie bitten, auf die Erde herabzusteigen, wie es in der Oper Atys von Lully geschehen ist.

 

Der Tanz ist in zwei Musikstücke unterteilt. Der erste Teil ist von leichtem, der zweite Teil von mittlerem Schwierigkeitsgrad. Wir werden den Port de bras eher aus der "Bühnenperspektive" erkunden.

 

Die Teilnehmer sollten über Grundkenntnisse im Barock-Schrittmaterial verfügen. Angemessene Tanzkleidung und Tanzschuhe mit oder ohne Absätze werden empfohlen.

 

Anmeldung per e-mail an:

sabine.maria.keck@web.de

Mobil 0172 7422 729

 

Für Schäden, Unfälle und Verlust von persönlichem Eigentum kann keine Hafung übernommen werden.

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Barocktanztraining - La Belle Danse (3 Levels)

Um die Eleganz der noblen Tänze am französischen Hof zu erwerben, ist gutes Training erforderlich. In diesem Kurs werden wir versuchen Stil und Ausführung des Barocktanzes zu veredeln. Das bedeutet viel Basistraining:
- Arbeit an Körperhaltung
- Armhaltung und - führung
- Schritt- und Positionsgenauigkeit
- Dazu gibt es auch viel Körpertraining und auch Arbeit auf der Gymnastikmatte.

In weiterer Folge geht es um die Umsetzung der erlernten Technik im Tanz an Hand von Choreographien in Beauchamp-Feuillet-Notation. Um dabei auf die unterschiedlichen Niveaus der Teilnehmer Rücksicht zu nehmen und eingehen zu können, staffelt sich der Kurs in drei Abschnitte:

Basistraining: Das Basistraining steht allen offen, von Anfängern bis zu Erfahrenen.

Choreographie für leicht Fortgeschrittene: Hier wird mit einem kleinen Teil einer einfachen Choreographie gearbeitet. So können auch leicht Fortgeschrittene die im Basistraining erworbene Technik im Tanz umsetzen. Kenntnisse diverser barocker Grundschritte wie Pas-de-bourrée, Coupé oder Contretemps werden vorausgesetzt und plié – relevé sollten auch keine Fremdworte mehr sein.
Le Rigaudon de Didon (Descan 1748)

Technik und Choreographie für Erfahrene: Teilnehmer mit einiger Barocktanzerfahrung können hier schwerere Technikelemente trainieren, wie Cabrioles, Battements und Drehungen und diese dann in einer anspruchsvollen Choreographie umsetzen.
Entrée seul pour un homme (Gaudrau 1712; S. 104-106. Letzte Seite)

Kurszeiten:
Freitag: 18:30 - 20:30 : Basistraining/Anfängerblock (2 h)
Samstag und Sonntag:
09:30 - 11:30 Basistraining/Anfängerblock (2 h)
11:45 - 13:15 Choreographie für leicht Fortgeschrittene (1,5 h)
14:15 - 16:45 Technik und Choreographie für Erfahrene (2,5 h)

 

Kursort:   Raum für Tanz, Neubaugasse 31, 1070 Wien

Kursleitung:   →  Bernd Niedecken (Freiburg)
 

Weitere Informationen, Preise und Anmeldung -> http://www.zeitentanz.at/workshop_202111bernd.html

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