
Cavalca per la via
Da pe‘ d‘una montagna
Cantando per amor d‘una fantina …

Cavalca per la via
Da pe‘ d‘una montagna
Cantando per amor d‘una fantina …

„An Ecchoe”
Eine einzigartige Choreographie in vielerlei Hinsicht. Sie steht in einer englischen Sammlung von Tänzen von 1711 von Pemberton und benutzt sowohl die Feuillet/Beauchamp-Notation als auch Feuillets vereinfachtes Notationssystem. Die Sammlung enthält Choreographien von verschiedenen Tanzmeistern für 1 bis 12 Tänzer. Das Menuett für 12 von Mr Priest wurde vielleicht für die von Josias Priest geführte Mädchenschule entworfen. Für ihn wurde diese Sammlung vielleicht erstellt.
Das Gresley-Manuscript ist ein kleines Notizbuch, das von John Banys geschrieben wurde und zu dem Drakelow Familienarchiv gehört, die in Derbyshire/UK gefunden wurden. Das Manuskript listet 92 Tanztitel auf; lediglich acht von insgesamt 26 Tänzen, die mit ihrer Choreographie beschrieben werden, korrespondieren mit den ebenfalls im Manuskript aufgezeichneten Musikstücken.

MICHEL SAINT-LÉON (1777 - 1853):
Michel Saint-Léon, Vater des berühmten Tänzers und Choreographen Arthur Saint-Léon und selbst Tänzer der Académie Royale de Musique in Paris, wirkte von 1822 - 1842 als Tanzmeister der Prinzessinnen am königlichen Hof von Württemberg. Ihnen widmete er zwischen 1829 und 1836 vier Notizbüchlein, in denen er Übungen für das Tanztraining, Theaterchoreographien und Gesellschaftstänze beschreibt.

An diesem Wochenende beschäftigen wir uns mit „Alpen = Quadrilles“, die Eduard Eichler „den biederen Bewohnern Steiermark’s“ im Jahr 1840 „achtungsvoll gewidmet“ hat. Quadrillen sind Tänze in Karree-Aufstellung mit vier Paaren, oft gibt es einen ganzen Satz dieser Tänze, die dann hintereinander getanzt werden. Hier sind sie zwölf an der Zahl und sie entstammen dem Büchlein: „Terpsichore – Neuer Ball- u Masken-Almanach für Freunde des geselligen Vergnügens“, von dem ich ein Originalexemplar habe.

Achtung: In diesem Jahr fällt der Kurs leider aus, ein neuer Termin ist für 22.-23. Februar 2020 geplant.
Dieses Wochenende ist für alle gedacht, die bereits erste (oder auch schon lange) Erfahrungen im barocken Tanz gesammelt haben, aber das Gefühl haben, in den Kursen manchmal (oder meistens) nur vor sich hin zu pfuschen. Hier geht es um das Verstehen der Grundlagen und das Feilen an diesen: Wie werden die Schritte genau ausgeführt? Wie funktioniert das mit der Armtechnik? Wie funktioniert die Beauchamp-Feullet Notation und wie lerne ich sie lesen?

Das Menuett ist für uns heute der Inbegriff des Tanzes in Barock und Rokoko. Am Themenwochenende stehen vier Arten von Menuett auf dem Programm.
Sa. 12:15-14:45 Uhr: Menuett-Longways
Ein einfacher Einstieg in die Welt des Menuetts – Longways mit Menuettschritten. Die geselligen Contredanses in einer Gassenaufstellung, auch englische Tänze genannt, waren im ganzen 18. Jahrhundert beliebt, und einige von ihnen werden auf Menuettmelodien getanzt.

Wieder einmal binden Hannelore und Andrea einen bunten und reichhaltigen Strauß aus choreographischen Raritäten und Gustostückerl der Tanzquellen des 19. Jahrhunderts. Diesmal stehen weitere Contredansesdes bewährten Tanzmeisters E. F. D. Helmke auf unserem Programm:L’Ancre, La Cigogne, Le Chamois, Le Casque, Le Roi.

Wie fanden sich Elizabeth Bennet und Mr. Darcy? Auf einem Ball natürlich. Und was wurde auf dem Ball getanzt? Country Dances natürlich. Im Werk von Jane Austen (1775-1817) spielen diese Tänze eine ganz besondere Rolle, waren sie doch die Unterhaltung schlechthin bei allen festlichen Anlässen. Und das nicht ohne Grund, denn die Gassenaufstellung, die für Country Dances dieser Zeit typisch ist, bringt es mit sich, dass jede mit jedem einmal tanzt. Das verleiht den auf diese Weise gestalteten Festen eine ganz besondere Stimmung.

Im 17. und 18. Jahrhundert gehörten Instrumentalsuiten zu den beliebtesten musikalischen Formen. Sie waren eine Folge von Tänzen, wie u.A. Courante, Sarabande und Gigue, die nacheinander gespielt wurden. Komponisten wie Händel, Bach und Telemann komponierten hunderte dieser damals äußerst beliebten Suiten, die die menschlichen Leidenschaften in immer neuen Schattierungen zeichneten. In diesem Kurs nähern wir uns den verschiedenen barocken Tanzarten anhand einfacher, aber typischer Schrittkombinationen.