
NEXT WORKSHOP : Medieval Estampies single and double, 5 and 6,
The Old Almaine. A Performance of Estampie 3.
Breaktime lecture on Medieval Needlework
DATE: Sunday 24th October 2021
TIME: 2.30pm– 4.30pm
AT:
A class is a session of an hour or two

NEXT WORKSHOP : Medieval Estampies single and double, 5 and 6,
The Old Almaine. A Performance of Estampie 3.
Breaktime lecture on Medieval Needlework
DATE: Sunday 24th October 2021
TIME: 2.30pm– 4.30pm
AT:

Taller-laboratorio de aproximación a la Danza Histórica desde el repertorio correspondiente al periodo del emperador Carlos de Habsburgo.
Danza ceremonial (Danse de Cleves - Baile de la Flor), danza aristocrática de relación (Contrapaso), danza lúdica (Villanesca) y sus adaptaciones europeas (Pavana de España). Desde las fuentes originales, con una propuesta autóctona de interpretación y adecuación a diferentes entornos y celebraciones, incorporando elementos de atrezzo propios de la nobleza española (abanico, pañuelos, etc.)

Wir tanzen überlieferte Gesellschaftstänze vergangener Epochen zur Musik des 17. - 19. Jahrhunderts - Reigen, Kontratänze und Quadrillen.
Alle Tanzfreudigen - mit oder ohne Partner - sind herzlich willkommen zum Schnuppern, Mitmachen, Lernen ...
Infos und Anmeldung:

MICHEL SAINT-LÉON (1777 - 1853):
Michel Saint-Léon, Vater des berühmten Tänzers und Choreographen Arthur Saint-Léon und selbst Tänzer der Académie Royale de Musique in Paris, wirkte von 1822 - 1842 als Tanzmeister der Prinzessinnen am königlichen Hof von Württemberg. Ihnen widmete er zwischen 1829 und 1836 vier Notizbüchlein, in denen er Übungen für das Tanztraining, Theaterchoreographien und Gesellschaftstänze beschreibt.

Vor 400 Jahren starb Michael Praetorius, ein wichtiger Musiker und Theoretiker. Neben seinem – in den Kehlen aller Chorsängerinnen seit Jahrhunderten fest verankerten – entsprungenen Ros' gibt es in den 20 Bänden der Gesamtausgabe zahlreiche weitere Werke zu entdecken: Vom Bicinium bis zur 20stimmigen Motette. Sein 1612 herausgegebener Band TERPSICHORE umfasst über 300 Tanzsätze; für gewöhnliche Branles, Pavanen, Galliarden, Couranten etc.

Im Oktober widmen wir uns in diesem Workshop mit Hubert Hazebroucq Tänzen des 18. Jahrhunderts, die zu Hochzeiten oder dem Thema Feiern choreographiert wurden. Neben dem barocken Schrittmaterial beschäftigen wir uns auch mit den Gesten der Arme und der Körperhaltung und den damit verbundenen Ausdrucksmöglichkeiten. Je nach Interesse und Vorkanntnissen der Teilnehmer werden wir uns mit einer Auswahl aus den folgenden Tänzen befassen:

Zum Abschluss des Jahres in meiner Reihe mit Tänzen, die Bezüge zu Hessen haben, ein absolutes Highlight. „La princesse de Darmstadt“ ist ein Aufführungstanz, der eine Mischung aus einem Tanz für ein Paar und einer Contredanse für acht Figuranten (Mittänzer) ist. Das macht diesen Tanz unter den aus dem 18. Jahrhundert erhaltenen Choreographien einzigartig.

Auch in diesem Jahr ist Jane Austen für uns die Namenspatronin für die Tänze des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts, auch wenn diesmal kein rundes Jubiläum ansteht. Wir werden uns diesmal nicht ganz so eng an Jane Austen orientieren, schließlich wollen wir ja auch viele neue Tänze erlernen, der eine oder andere echte Jane Austen Tanz wird aber natürlich dabei sein.
Neben Tänzen aus England werden diesmal auch insbesondere Tänze aus deutschen Musenalmanachen auf dem Programm stehen. Dabei entsteht ein buntes Potpourri aus verschiedenen Tanzformen der Zeit.

Nach der langen Tanzpause beginnen wir mit einigen kurzen einfachen Tänzen, diese Kombination ist beim Barocktanz leider rar gesät. Besonders einfach ist die „petitte bourree“ oder „vielle bourree“, die mit nur drei verschiedenen Schritten auskommt. Fast noch einfacher ist „Le Courante“ – der Prototyp einer „Courante an der Hand“. Schwieriger wird es bei „Le Menuet d'Espange“ – einer Variation des Z-Menuetts. Bei „La Lorraine“, einem Rigaudon, wird dann als Highlight des Wochenendes fleißig gehüpft – hoffentlich sind die Temperaturen erträglich.

Die unvollendete Oper The Indian Queen mit Musik von Henry Purcell wurde 1695 uraufgeführt. Pierre-François Dollé hat für Les Arts Florissants Choreographien zu einzelenen Stücken geschaffen, die wir in diesem Kurs erlernen: eine Hornpipe und die wunderschöne Gavotte We the spirit of the air.
Kurszeiten: Samstag und Sonntag 9:30 - 12:30 und 13:30-16:30
Kursort: Raum für Tanz, Neubaugasse 31, 1070 Wien