
Late 18th century dances
Late 18th century dances


The ball, a universal social phenomenon, whether at princely courts, civic festivities or private celebrations, has many new facets across the centuries.

Die französischen Cotillons erfreuten sich im 18. Jahrhundert großer Beliebtheit. Sie sind neben den englischen Longways die zweite Art von Contredanses. Bei den Cotillons tanzen jeweils zwei oder vier Paare in einer Quadrataufstellung zusammen einen Tanz, der nach dem Strophen – Refrain Prinzip funktioniert. Die Strophen werden dabei in der Regel aus einem festen Repertoire einfacher Figuren entnommen, so dass man meist nur den Refrain lernen muss, der den jeweiligen Tanz ausmacht.

Intermède by J-J Rousseau (1752), presented by the research project Performing Premodernity in collaboration with Stockholm University.
Choreography: Karin Modigh
Costumes: Anna Kjellsdotter
Dramaturgy: Maria Gullstam
Soloists: Laila Cathleen Neuman, João Luis Paixão, Thomas Volle
Dancers: Andrew Erickson, Matilda Larsson, Adrian Navarro, Mathias Terwander Stintzing
Choir: Ingrid Berg, Kajsa Lindberg, Jakob Nilsson, Mathias Terwander Stintzing
Drottningholms barockensemble
Musical direction: Mark Tatlow

Wer schon einmal einen Barock- oder Rokokoball besucht hat oder ein Fan von Jane Austen Verfilmungen ist, kennt sie mit Sicherheit schon: Longways – Tänze in einer Gassenaufstellung, auch englische Tänze genannt. An diesem Wochenende widmen wir uns intensiv den Grundlagen und den Schritten dieser beliebten Tänze, sowie ihrer Entwicklungsgeschichte im 17. und 18. Jahrhundert.

"Die Linien die eine Anzahl von Personen in Figurtänzen bilden, sind ein herrliches Spiel für das Auge, vor allem wenn man die ganze Figur in einem Blick sehen kann". Der Maler Hogarth beschrieb mit diesen Worten die Schönheit von Contredanses, die in den europäischen Ballsäalen eine große Popularität genossen. Die fantasievolle und vielseitige Raumwege für mehrere Paare waren nicht nur für Zuschauer, sondern in erster Linie auch für Teilnehmer ein tänzerischer Genuß. Sie ermöglichten par excellence das elegante Miteinander.

Barockball mit historischen Tänzen aus dem 17. und 18. Jahrhundert zur Musik der Matelots und Tanzanleitung durch Birte Hoffmann-Cabenda. Grundkenntnisse in historischem Tanz werden vorausgesetzt. Bitte in gehobener Gewandung erscheinen (keine Faschingskostüme!). Das Ticket beinhaltet den Sektempfang und das Büffet. Getränke müssen gesondert bezahlt werden.
Schloss Heidecksburg lädt 2019 erneut zum Barockevent der Extraklasse
Fürstlicher Barockball und höfische Festkultur in märchenhaft malerischer Kulisse
Schloss Heidecksburg/Rudolstadt. Die einzigartigen Barockfeste des Residenzschlosses Heidecksburg zu Rudolstadt gelten als exklusiver Geheimtipp und ziehen seit Jahren die internationale Fangemeinde des Rokoko magisch an. Am zweiten Septemberwochenende 2019 öffnen sich nun erneut die Tore des Schlosses und weiterer Veranstaltungsstätten zu einem barocken Event der Extraklasse.

Achtung: In diesem Jahr fällt der Kurs leider aus, ein neuer Termin ist für 22.-23. Februar 2020 geplant.
Dieses Wochenende ist für alle gedacht, die bereits erste (oder auch schon lange) Erfahrungen im barocken Tanz gesammelt haben, aber das Gefühl haben, in den Kursen manchmal (oder meistens) nur vor sich hin zu pfuschen. Hier geht es um das Verstehen der Grundlagen und das Feilen an diesen: Wie werden die Schritte genau ausgeführt? Wie funktioniert das mit der Armtechnik? Wie funktioniert die Beauchamp-Feullet Notation und wie lerne ich sie lesen?

Das Menuett ist für uns heute der Inbegriff des Tanzes in Barock und Rokoko. Am Themenwochenende stehen vier Arten von Menuett auf dem Programm.
Sa. 12:15-14:45 Uhr: Menuett-Longways
Ein einfacher Einstieg in die Welt des Menuetts – Longways mit Menuettschritten. Die geselligen Contredanses in einer Gassenaufstellung, auch englische Tänze genannt, waren im ganzen 18. Jahrhundert beliebt, und einige von ihnen werden auf Menuettmelodien getanzt.